Restschuldversicherung: Wann ist sie sinnvoll?

Ein Darlehen aufzunehmen ist heute, je nach Vorhaben und Einkommen, nicht mehr sonderlich schwer. Es gibt für fast jeden Bedarf und selbst für jede Einkommensschicht ein Darlehen oder auch ein Kredit. Von der Autofinanzierung bis hin zur Hausfinanzierung kann man in der Gesellschaft alles finanzieren oder auf Raten kaufen. Viele Banken verlangen jedoch von ihren Kreditnehmern eine Restschuldversicherung. Ist das noch zeitgemäß? Sollten Sie diese Versicherung abschließen? Wir haben die Antworten auf diese Fragen.

Die Restschuldversicherung greift auch bei Arbeitslosigkeit.

Was ist die Restschuldversicherung?

Die Restschuldversicherung ist eine Versicherung, die zusammen mit dem Kredit abgeschlossen wird. In vielen Fällen ist die Versicherung auch als Ratenschutzversicherung bekannt. Der Kreditnehmer entrichten die Versicherungsbeiträge und die Raten an die Bank. Die Kosten für die Versicherung sind nicht im Effektivzins verankert, weshalb hier besondere Vorsicht zu walten ist. Achten Sie unbedingt darauf, dass die Bank Sie über die bestehenden EU-Richtlinien informiert. Denn dazu sind die Banken verpflichtet.

Welchen Sinn hat die Versicherung: Die Restschuldversicherung hat vor allem den Hintergrund, dass eine Absicherung des Kreditnehmers vorgenommen wird. Die Absicherung erfolgt beispielsweise bei eintretender Arbeitslosigkeit und bei bestehender Krankheit. Auch im Todesfall kann es entsprechend zu einer Absicherung kommen.

Ist die Restschuldversicherung sinnvoll?

Die Grundlage eine Versicherung abzuschließen, um sich entsprechend gegen Nichtzahlung abzusichern ist sicherlich nicht die schlechteste Idee. Gerade bei einer langfristigen Baufinanzierung kann es sinnvoll sein die entsprechenden Versicherungen zu nutzen.

Bei kleineren Krediten scheint die Nutzung jedoch sinnloser zu sein. Denn die Raten sind entsprechend gering und können oftmals auch so aufgebracht werden. In Deutschland stehen dieser Versicherungen schon lange in der Kritik, denn die meisten Verbraucher scheuen sich eine solche Versicherung zu nutzen. Obwohl die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht immer wieder zur Vorsicht ermahnt, greifen viele Verbraucher immer noch zu-. Haben auch Sie gerade an eine solche Versicherung gedacht? Dann sollten Sie genau überlegen ob es sinnvoll ist.

Ist die Restschuldversicherung immer sinnvoll?

Diese Kosten verursacht die Versicherung

Wer eine Restschuldversicherung gerne abschließen will, der sollte sich über die Kosten informieren. Welche Kosten entstehen? Stehen diese Kosten im Verhältnis zu den Krediten? Diese Fragen gilt es zu beantworten. Die Kosten können hier natürlich nicht pauschal beziffert werden, jedoch kann man im Schnitt damit rechnen, dass es sich um sehr teure Versicherungen handelt. Die Leistungen sollten natürlich immer bedacht werden.

Folgende Leistungen sind bei vielen Versicherungen enthalten:

  • Unfall und Todesfall
  • Arbeitslosigkeit
  • Krankheit
  • Arbeitsunfähigkeit

Mit diesen Leistungen sind Sie meistens gut abgesichert. Sie werden von Kompetenten Versicherungen auch immer wieder angeboten. Bei der Nutzung oder dem Abschluss der Versicherung sollten Sie immer daran denken die Wartezeit der Auszahlungen im Auge zu behalten. Die Wartezeit bezieht sich in erster Linie auf die Zeit zwischen dem Abschluss der Versicherung und der ersten Inanspruchnahme.

Und auch die Kosten sind zu vergleichen. Ein Vergleich der verschiedenen Versicherungen kann helfen die Kosten zu überblicken.

Fazit zur Restschuldversicherung

Die Restschuldversicherung kann bei längeren Finanzierungen sinnvoll sein. Zu beachten sind immer die Leistungen und die Kosten, denn die Versicherung kann durchaus sehr teuer sein. Bei kleineren Krediten ist diese Versicherung nicht sinnvoll.

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Annuitätendarlehen was ist das und wie kann man es verwenden

 

Müssen Sie ein Darlehen aufnehmen? Dann sollten Sie vielleicht über das Annuitätendarlehen nachdenken. Wenn Sie bis heute noch nichts von diesem Darlehen gehört haben, dann klären wir Sie an dieser Stelle sehr gerne über diese Finanzierungsmöglichkeit auf. Dieses Darlehen ist eine Finanzierungsmöglichkeit bei dem es eine konstante Rückzahlungsrate gibt. Im Gegensatz zu einem normalen Tilgungsdarlehen bleiben die Rückzahlungsraten bei einem Annuitätendarlehen gleich. Um diese Eigenschaft gewährleisten zu können muss jedoch die Zinsbindungsfrist über die gesamte Laufzeit konstant bleiben.

Ein solchesn Darlehen definiert sich vor allem durch die konstante Rate.

Was ist eine Zinsbindungsfrist: Im Bankwesen wird die Zinsbindungsfrist sehr einfach definiert. Es ist der Zeitraum in dem die Zinsen für einen Kreditvertrag fest vereinbart wurden. Das heißt wiederum, die Zinsen werden während des Vertrages weder erhöht noch gesenkt.

 

Wann wird ein Annuitätendarlehen aufgenommen

Das Darlehen wird in den meisten Fällen aufgenommen wenn bereits ein vorhandenes Eigenkapital besteht. Auch Privatdarlehen der Banken werden oftmals als Annuitätendarlehen gewehrt. Zur Vollfinanzierung dienen diese Darlehen jedoch in den seltenen Fällen. Es gibt durchaus die Möglichkeit das Annuitätendarlehen auch ohne ein Eigenkapital aufzunehmen, wenn dabei einige Referenzen beachtet werden.

 

Vorteile des Annuitätendarlehen

Im Gegensatz zu anderen Finanzierungsarten bietet dieses spezielle Darlehen viele Vorteile, welche auch Sie als Kreditnehmer bedenken sollten. Zum einem haben Sie die Möglichkeit durch dieses Annuitäten-Darlehen eine bessere und vor allem längerfristige Kalkulation zu ermöglichen. Die Zinsbelastungen verringern sich mit jeder abgetragenen Rate und zusätzlich haben Kunden die Möglichkeit bereits eine Tilgung bei der ersten Ratenzahlung zu erhalten.

Eigenkapital ist nicht unbedingt nötig, aber sinnvoller.

Annuitätendarlehen ohne Eigenkapital: Was sie bedenken sollten

Normalerweise wird das Annuitäten-Darlehen nur mit Eigenkapital angeboten. Es gibt jedoch auch Möglichkeiten dieses Darlehen ohne ein Eigenkapital zu nutzen. Sie werden jedoch feststellen müssen dass es in diesem Zusammenhang nur wenige Angebote gibt. Deswegen ist ein Vergleich entsprechend zu empfehlen. Die meisten Banken setzten für dieses Darlehen bestimmte Voraussetzungen an. Angeboten wird diese Finanzierung nur wenn die Möglichkeit geboten ist dass Sie dieses Darlehen nicht als Vollfinanzierung nutzen.

Aber das ist nicht die einzige Hürde, welche Sie bedenken müssen. Denn auch eine deutlich höhere Zinsbelastung ist zu verantworten. Im Normalfall wird der Kreditzins günstiger, je höher die Eigenkapitalquote ist. Das heißt für Sie: Wenn Sie ein Annuitätendarlehen aufnehmen, bei dem Sie kein Eigenkapital anwenden können, dann sind die Zinssätze um einiges höher. Es ist durchaus möglich einen Zinssatz von drei bis vier Prozent zu berechnen, wenn das Annuitätendarlehen ohne Eigenkapital erfolgt.

Überlegen Sie vorher genau ob das Annuitätendarlehen ohne Eigenkapital für Sie tragbar ist.

Wenn Sie eine Finanzierung ohne Eigenkapital nutzen müssen, dann sollten Sie bedenken die Finanzierung breit zu streuen. Damit ist gemeint, dass Sie neben dem Annuitätendarlehen noch andere Darlehensarten mit in die Finanzierung einbinden sollten. In Frage kommen beispielsweise die folgenden Darlehensformen:

  • KFW-Darlehen
  • Privatdarlehen
  • Förderdarlehen
  • Bauspardarlehen

Warum sollten Sie eine so breite Streuung nutzen? Der Hintergrund ist ganz einfach gehalten. Nutzen Sie die Möglichkeit der breiten Finanzierung um das Annuitäten-Darlehen auch ohne ein Eigenkapital zu erhalten.

Fazit zum Annuitätendarlehen

Das Annuitäten-Darlehen ist eine gute Finanzierungsmöglichkeit, wenn sie sich eine konstante und vor allem sichere Rate wünschen. Sie haben die Möglichkeit besser zu planen. Jedoch lohnt sich das Annuitätendarlehen nur, wenn sie entsprechend ein Eigenkapital ermöglichen können.

 

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Wenn das Eigenkapital nicht ausreicht: Das können Sie unternehmen

Das Eigenkapital ist für Baufinanzierungen immer wieder wichtig. Viele Banken lehnen eine Baufinanzierung aufgrund des fehlenden Eigenkapitals ab. Jedoch ist das Eigenkapital schon lange keine Versicherung für eine Zusage mehr. Denn immer mehr Banken lehnen Baufinanzierungen die durch ein Eigenkapital bestimmt werden ab. Die Ablehnung beruht auf einer fehlenden Bonität. Auch bei mangelnder Eigenkapitalquote kann es zu einer Ablehnung kommen. Was Sie in diesem Fall unternehmen können, verraten wir Ihnen in diesem Beitrag.

Hinweis: Was ist eine Eigenkapitalquote? Die Eigenkapitalquote beschreibt das Verhältnis zwischen dem Eigenkapital und dem Gesamtkapital.

Die Baufinanzierung ohne Eigenkapital ist meist nicht mehr möglich.

Wenn das Eigenkapital nicht ausreicht

Wenn Ihnen eine Absage wegen zu wenig Kapital droht, dann haben Sie mehrere Möglichkeiten diese Situation zu ändern. Denn eine Finanzierung basiert auf mehreren Eckpfeilern, die auch Sie kennen sollten. Zum einem brauchen Sie eine gute Bonität und eine ausreichende Menge an Privatkapital. Zusätzlich sind die Umstände der Finanzierung zu bedenken. Dazu gehören auch die bisherigen Lebensumstände. Was können Sie nun tun, wenn das Eigenkapital nicht ausreicht, um eine Finanzierung zu erhalten?

  • Die Bonität verbessern:

Die Bonität ist in allen Bereichen der Kreditfinanzierung wichtig. Sie werden also auch bei einer Baufinanzierung nicht im die Bonität herumkommen. Deswegen sollten Sie besser auf deren Aussagen achten. Die Bonität wird anhand der Schufa-Daten und anhand der bestehenden Einkommen berechnet. Das heißt, ist die Schufa schlecht dann droht eine Absage. Um die Bonität verbessern zu können ist ein Blick in die eigene Schufa wichtig. Was sagt diese aus? Ist sie „sauber“? Wenn nicht, dann versuchen Sie Schulden zu tilgen und lassen Sie alte Einträge löschen.

  • Einkommen und Ausgaben überblicken:

Banken sehen es sehr gerne, wenn zwischen den Einnahmen und den Ausgaben eine größere Differenz liegt. Es sollte also ausreichend Puffer vorhanden sein, auch wenn die Finanzierungsrate mit hinzugerechnet wird. Bei der Beantragung sollten Sie das also bedenken. Versuchen Sie die Einkommenssituation zu verbessern oder die Kosten für die monatlichen Unterhaltsregelungen zu senken. Der Wechsel der Versicherung kann schon dabei helfen oder aber die Betrachtung weiterer Ausgaben.

  • Weiteres Kapital beschaffen:

Wenn die Bank Ihren Antrag wegen zu geringem Kapital ablehnen sollte dann sollten Sie handeln. In diesem Bezug ist es ratsam mehr Eigenkapital zu beschaffen. Um mehr Eigenkapital zu schaffen, sollten Sie immer bedenken, welche Mittel als Eigenkapital gelten:

  • Grundstücke
  • Bargeldbestände
  • Festgeldkonten
  • Wertpapiere
  • Sparkonten
  • Lebensversicherungen
  • Erbschaften

Überlegen Sie genau ob  eines dieser Eigenkapitale in Ihrem Besitz liegt. Ist das der Fall, dann greifen Sie zu und nutzen Sie die Möglichkeit der Kapitalsteigerung.

Die Finanzierung durch eine andere Bank

Wir haben bereits die Möglichkeit benannt das Eigenkapital zu steigern oder die Bonität zu verbessern. Sollte die Bank nachwievor auf dem Standpunkt der Absage bestehen, dann nutzen Sie eine andere Bank. Bedenken Sie aber, dass Ihre Beantragungen immer mit in der Schufa vermerkt werden. Wenn Sie also  zu vielen Banken gehen und immer wieder eine Abfrage der Schufa vornehmen lassen, wirft das irgendwann ein schlechtes Licht.

Eigenkapital lässt sich auf unterschiedliche Weise stärken und erweitern.

Wir empfehlen

Lassen Sie sich die Schufa ausdrucken und gehen Sie mit diesem Ausdruck zur Bank. Dort kann bereits bei einer Sichtung der Unterlagen eine zuversichtliche Entscheidung getroffen werden.

 

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Bankschulden: Das droht Ihnen jetzt

Schnell ist die Kreditkarte genutzt und schnell lassen sich Schulden bei einer Bank nicht mehr verhindern. Leider gehören Bankschulden zum täglichen Leben. Dabei lassen sich die Schulden in zwei Arte unterteilen. Einmal in positive Schulden und in negative Schulden. Positive Schulden sind beispielsweise Finanzierungen welche Sie tilgen können.  Dazu gehören auch Baufinanzierungen, Autofinanzierungen oder Urlaubsfinanzierungen. Die zweite Art der Schulden bezieht sich auf die negativen Bankschulden. Dazu gehören Rechnungen, welche Sie beispielsweise nicht  mehr tilgen können. Bankschulden sind unangenehm. Doch was passiert wenn man Bankschulden hat? Wir beantworten diese unangenehme Frage!

Schuldner kann jeder schnell werden.

Schulden entstehen schnell

Schulden und vor allem die Schulden bei der Bank sind Themen die niemand gerne anspricht. Leider verschulden sich immer mehr Kunden. Die Verschuldung ist erst dann gravierend, wenn der Kunde diese nicht mehr tilgen kann. Normale Bankschulden die durch Finanzierungen entstehen sind bereits normal. Unsere Gesellschaft lebt vom Konsum und somit auch von der Finanzierung. Können diese Finanzierungen aber nicht mehr bedient werden, laufen Schulden auf, die ein negatives Bild erzeugen.

Bankschulden und deren Arten

Bankschulden lassen sich in mehrere Arten einteilen. Wobei immer zu beachten ist, dass nicht alle Schulden zur Überschuldung führen. Folgende Arten der Bankschulden gibt es:

  • Disposchulden
  • Überziehungskredit – Schulden
  • Finanzierungs-oder Kreditschulden

Verschuldungen in diesem Rahmen können sehr schnell entstehen, denn es reicht bereits eine bestehende Arbeitslosigkeit, um die Schulden anzureichern. Dispokredite und Finanzierungen können nicht mehr getilgt werden. Das Resultat sind Schulden die niemand wünscht. Leider denken nur wenige Menschen über die Konsequenz nach. Denn die meisten versuchen ihr Leben so angenehm wie möglich zu machen. Sicherlich haben auch Sie Schulden und sei es nur der Autokredit. Autokredite und andere Finanzierungen sind entsprechend normal und gehören zum Standard, solange man diese Finanzierungen tilgen kann.

Oftmals der letzte Ausweg bei Bankschulden.

Das passiert wenn man Bankschulden hat

Werden Bankschulden über einen längeren Zeitraum nicht bedient, dann ist das verehrend, denn die Bank gibt entsprechend Mahnbescheide heraus. Werden diese Mahnungen nicht ernst genommen und vernachlässigt, dann hat die Bank viele Möglichkeiten den ausstehenden Betrag einzukassieren. Grundlegend hat ein Gläubiger, in diesem Falle die Bank, das Recht einen Titel gegen den Schuldner zu erwirken. Das wird durch das zuständige Amtsgericht vorgenommen. Sobald der Titel erwirkt ist, kann der Gläubiger die Summen vollstrecken. Das Vollstreckungsverfahren sieht Kontopfändungen vor.

Bei einer Kontopfändung wird der pfändbare Teil des Kontos dem Gläubiger zugesprochen. Der Schuldner hat keine Möglichkeit die Pfändung aufzuheben, es sei denn er tilgt seine Schulden entsprechend. Das Geld für den Lebensunterhalt darf niemand pfänden. Jedoch  muss beim Gericht dafür ein Antrag gestellt werden. Ohne diesen bleibt das gesamte Guthaben eingefroren.

Liegt kein pfändbares Vermögen vor, kann die Bank einen Gerichtsvollzieher beauftragen. Dieser hat die Möglichkeit den Schuldner zu Hause zu besuchen und entsprechende Wertsachen einzubehalten. Mit einem Gerichtsvollzieher lassen sich Ratenzahlungen vereinbaren. Liegen keine Pfändbaren Wertgegenstände vor, muss der Schuldner die EV abgeben. Dabei handelt es sich um die Vermögensauskunft. Ist diese erfolgt gelten Sie als Zahlungsunfähig. Der letzte Ausweg wäre bei  hohen Schulden die Privatinsolvenz.

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Crowdfunding und Venture Capital: Finanzierungen für Unternehmen

Das Crowdfunding ein Trend in Deutschland und auch in den USA ist, sollte jedem mittlerweile bekannt sein. Nun haben aber auch junge Unternehmen den Trend Crowdfunding entdeckt und sind noch einen Schritt weiter gegangen. Aktuell sind Co- und Anschlussfinanzierungen bei crowdfinanzierten Start-ups voll im Trend. Was ist dieser Trend jedoch? Wir haben die Antwort dazu gefunden und möchten diese nun gerne mit Ihnen teilen.

Start Up können mit neuen Finanzierungsmodellen rechnen.

Co- und Anschlussfinanzierungen bei crowdfinanzierten Projekten: Was ist das?

Der Trend der Co- und Anschlussfinanzierungen bei crowdfinanzierten Unternehmen hat sich aus den USA heraus entwickelt. Mittlerweile haben aber auch andere Länder diesen Trend für sich entdeckt und führen ihn durch. Doch was besagt dieser Trend und was sind Co- und Anschlussfinanzierungen bei crowdfinanzierten Unternehmen.  Bei der Co- und Anschlussfinanzierungen arbeiten Venture-Capital-Gesellschaften und Crowdinvesting-Plattformen gemeinsam, um die Finanzierung eines jungen Unternehmens zu ermöglichen. Aktuell haben Plattformen wie der Crowdfunder, zahlreiche fremdfinanzierte Unternehmen und Projekte zu verzeichnen, denn immer mehr junge Unternehmen widmen sich diesem Bereich der Finanzierung.

Finanzexperten gehen davon aus, dass immer mehr Unternehmen sich diesem Trend widmen werden, denn die Finanzierung über einen Zusammenschluss mehrerer Unternehmen oder Finanzierungspartner lohnt sich oftmals.

Co-Finanzierungen in Europa durch Crowdfunding

Man mag es kaum glauben aber auch in Europa hat sich der Trend der Co-Finanzierung zwischen der Crowd und VC-Firmen erweitert. Viele junge Unternehmen die im Internet nach einer Finanzierungsmöglichkeit suchen gelangen an sogenannte Crowd-Plattformen, die dann wiederum die Möglichkeit bieten Investoren für ein Projekt zu finden. Der Zusammenschluss vieler einzelner Unternehmen ermöglicht oftmals die Umsetzung größerer Projekte.

In Deutschland ist das Unternehmen Companisto marktführend für das Crowdfunding Aktuell sind dort zwei große Projekte  in der  Co-Finanzierungen. Das junge Start-up „Meine Spielzeugkiste“ hat beispielsweise aktuell mehr als 1,2 Millionen Euro zusammensammeln können. Allein durch diese Zusammenschlüsse unterschiedlicher Finanzierungsmodelle hat sich die Möglichkeit ergeben eine so hohe Summe in der Co-Finanzierung zu erreichen.

Somit zeigt sich, dass auch deutsche Unternehmen von dem Crowdfunding und Venture Capital profitieren können.

Finanzierungen für Unternehmen laufen jetzt in der Co-Finanzierung.

Sind Crowdinvesting und Venture Capital überhaupt kompatibel?

Es gab auch früher schon die Möglichkeit diese Finanzierung zu ermöglichen. Demnach ist es also kein Wunder, dass auch junge Unternehmen hier Interesse haben. Jedoch ist es aktuell sehr bemerkenswert das dieser Trend sich entwickelt hat. Bis heute gab es ehr Zweifel wenn es um den Zusammenschluss der beiden Finanzierungsmöglichkeiten ging.  Mit zu den schlimmsten kritikpunkten gehörte immer die  Unerfahrenheit der Crowdinvestoren und der höhere Aufwand für den professionellen Investor.

Neu ist, dass die VC-Investoren aktuell nicht mehr einzelnen Crowdinvestor kontaktieren müssen, wenn die Investition in ein Start Up erfolgen soll. Sollte eine Vertragsänderung durch den Zusammenschluss erfolgen, dann  werden diese durch die Plattformen erledigt.

Fazit

Die Möglichkeit einer Co-Finanzierung ist für Unternehmen sinnvoll, denn dadurch können höhere  Beiträge erzielt werden. Natürlich sollte das Crowdfunding und Venture Capital genauer bedacht werden, denn nur dann ist eine sinnvolle Investition möglich.

 

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Die größten Schuldenfallen und wie Sie diese umgehen können

Die plötzliche Arbeitslosigkeit und eine Erkrankung können bei Ihnen schnell zu einem Problem werden, denn sobald das Einkommen wegfällt, entweicht auch die Möglichkeit bestehende Verbindlichkeiten zu begleichen. Schulden entstehen und die Schuldenfalle schnappt zu.

In unserer Gesellschaft wird davon ausgegangen, dass Schulden etwas selbst Verursachtes sind und eigentlich hat man mit dieser Aussage auch Recht. Jedoch sollte jeder versuchen die Schulden zu klassifizieren und den Schuldenfallen aus dem Weg zu gehen.

Das Konsumdenken muss sich bei einer Überschuldung ändern.

Schulden hat jeder!

Die Aussage „ Schulden hat jeder!“ ist wörtlich zu nehmen, denn kaum ein Angestellter oder Verbraucher hat heute keine mehr. Die Autofinanzierung, die Hausfinanzierung, die Immobilienfinanzierung oder die Reisefinanzierung. Hierbei handelt es sich um Kredite die fast jeder in seinem Leben mindestens einmal tätigt. Nun handelt es sich aber nicht nur um einfache Kredite, sondern bis zur Abzahlung der besagten Summen sind es Schulden, die in der Schufa gelistet sind.

Problematisch werden Schulden erst, wenn Sie diese nicht mehr tilgen können, denn in diesem Fall laufen nicht nur die Schuldbeiträge auf, sondern auch Gebühren. Im alltäglichen Leben lauern sehr viele Schuldenfallen, welche Sie aber erst bedenken werden, wenn die Schuldenfalle bereits zugeschnappt hat. Wir möchten in diesem Beitrag, die bekanntesten Schuldenfallen aufzeigen.

Bekannte Schuldenfallen an die Sie denken sollten

Sobald der Lebensunterhalt in einer Familie ausfällt oder geschmälert wird ist es wichtig an die Ausgaben zu denken. Denn diese können auch bei alltäglichen Anschaffungen schnell zu einem Problem werden.

Deswegen raten wir: Machen Sie sich bei einem drohenden Finanzproblem ein Haushaltsbuch und prüfen Sie alle Einnahmen und Ausgaben sehr genau. Wo kann eingespart werden.

An welche Schuldenfallen sollten Sie nun denken:

  • Dispokredit
  • Verbraucherkredit/ Ratenkredite
  • Abos
  • Fixkosten / Strom / Wasser usw.
  • Lebensmittel
  • Versicherungen

Das sind nur einige der wichtigen Faktoren die schnell zu einer Schuldenfalle beitragen können. Vor allem junge Verbraucher denken in den wenigsten Fällen an die Zukunft und nutzen Finanzierungen und Dispokredite ungeniert.

Schulden sind dank der Schuldenfallen schnell gemacht.

Was Sie gegen die Schuldenfalle tun können

Die Schuldenfalle hat erst dann zugeschnappt, wenn Sie bestehende Verbindlichkeiten nicht mehr zuverlässig bezahlen können und eine Überschuldung droht. Das kann beispielsweise bei den hier genannten Faktoren passieren. Vor allem der Dispokredit ist sehr verlockend. Er ermöglicht dem Nutzer auf eine größere Menge Geld zurückzugreifen, wenn die eigenen Finanzreserven aufgebraucht sind. Das gefährliche an einem solchen Kredit ist jedoch, dass die entstandenen Schulden direkt bei Geldeingang wieder vom Konto eingezogen werden. Wurde der Dispo also beispielswiese für einen Betrag von 200 Euro verwendet, dann werden diese 200 Euro bei Geldeingang von der Bank eingezogen.

Es entsteht eine Spirale aus Schulden, die jedoch nur zu überwinden sind, wenn der betroffene Verbraucher viele Einsparungen vornimmt.

Versicherungen und Fixkosten sind ebenfalls eine Schuldenfalle, denn normalerweise lebt ein Verbraucher nach dem Einkommen welches er hat. Fällt dieses jedoch weg, dann muss eine Umstellung der Gewohnheiten stattfinden, was jedoch nur schwer umzusetzen ist.

Was können Sie gegen Schulden und die Schuldenfalle tun: Legen Sie Versicherungen, die nicht benötigt werden, still. Sorgen Sie für einen Überblick im Finanzwesen. Achten Sie darauf unnötige Ausgaben zu vermeiden.

 

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Schulden abbauen und vermeiden: Die besten Tipps gegen Verschuldung

Schulden sind heute nichts Verwerfliches mehr, denn solange die Schulden getilgt werden sind sie nur ein unbedeutendes Problem. Entschieden schlimmer und gravierender sind Schulden sobald eine Tilgung nicht mehr möglich erscheint.

Wir haben die besten Tipps zusammengestellt, damit Sie Ihren Schulden die Stirn bieten können.

Verschuldungen betreffen mittlerweile jeden 2. Bürger.

Wie entstehen Schulden?

Schulden lassen sich in zwei Arten unterscheiden. Es gibt „gute“ Schulden und „schlechte“ Schulden. Schlechte Schulden definieren sich durch anwachsende Schuldensummen, die nicht mehr beglichen werden können. Sogenannte „gute“ Schulden haben die meisten Verbraucher, denn sie definieren sich durch normale Anschaffungen die durch ein festes Einkommen begliche werden können.

Schulden entstehen also durch ganz unterschiedliche Maßnahmen und Situationen. Die klassischen Schuldensituationen sind Arbeitslosigkeit und Krankheit. Sowohl die Arbeitslosigkeit als auch die Krankheit können dafür sorgen, dass die finanziellen Ansparungen schnell aufgebraucht sind und somit Fahrzeuge, Wohnungseinrichtungen oder Hauskredite nicht mehr getilgt werden.

Ebenfalls ein sehr gutes Beispiel für die Entstehung einer Überschuldung zeigt sich durch die klassische Konsumtoleranz. Sie werden durch die Konsumgesellschaft und die Werbung dazu angeregt die Kaufimpulse auszuleben, wodurch schnell einen Überkompensation entsteht welche finanziell nicht mehr tragbar erscheint.

Was kann bei einer Verschuldung passieren?

Von einer Verschuldung wird gesprochen wenn finanzielle Rückstände bestehen die nicht mehr beglichen werden können. Diese können unterschiedliche Höhen aufweisen. Ob Sie in einer Überschuldung stecken können Sie einfach selber feststellen. Haben Sie Rückstände die Sie nicht mit einer Einmalzahlung oder nur mit geringen Raten begleichen kann, dann können Sie davon ausgehen eine Überschuldung zu besitzen.

Wichtig ist es sich die Überschuldung selber einzugestehen, denn wenn Sie die Rückstände  nicht bearbeiten, kann es zu enormen Problemen kommen. Folgende Folgen kann es bei nicht behandelten Schulden kommen:

  • Abgabe der eidesstattlichen Versicherung
  • Schufaeinträge
  • Ausschluss von Versicherungen und Verträgen
  • Zahlungsunfähigkeit
  • Insolvenz
  • Kontenpfändung

Werden Kredite oder Rechnungen nicht beglichen erfolgt ein Schufaeintrag, der die Bonität nach unten  setzt. Ist die Bonität entsprechend schlecht  erhalten Sie keine Verträge und Kredite mehr und auch die Eröffnung von Konten kann sich schwierig gestalten.  In diesem Fall spricht man von einer Zahlungsunfähigkeit.

Schulden entstehen schnell, können aber abgebaut werden.

Schulden abbauen-So einfach geht es

Versuchen Sie bei entstandenen Schulden keine weiteren Schulden zu machen und überdenken Sie ihren Lebensstil. Ganz besonders wichtig ist es sich mit der Bank bei der Sie Schulden haben in Verbindung zu setzen. Oftmals reicht es schon aus sich offen mit einem Berater zu unterhalten, denn auch Banken können Ihnen weiterhelfen.

Tipps gegen Schulden:

  • keine weiteren Schulden aufnehmen
  • Kosten und Einnahmen berücksichtigen
  • Fixkosten überdenken und Einsparungen suchen
  • mit einem Schuldnerberater sprechen
  • Unternehmen anschreiben und um Rate bitten
  • Umschuldung vornehmen

Der erste Schritt den Sie nutzen sollten ist die Betrachtung der Einnahmen und Ausgaben. Versuchen Sie Einsparungen vorzunehmen, beispielsweise den Stromanbieter zu wechseln oder einen günstigeren Tarif beim Handy zu wählen.

Anschließend können Sie Ratenzahlungen mit den Unternehmen ausmachen. Wenn die Verschuldungen undurchsichtig erscheinen besuchen Sie einen Schuldnerberater, der Ihnen entsprechend zur Ordnung verhilft und Ihnen bei der Bewältigung der Verschuldung zur Seite steht.

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Wie wird die maximale Darlehenshöhe berechnet?

Die meisten Bauherren und Käufer einer Immobilie benötigen ein Darlehn oder einen Kredit, um den Traum von den eigenen vier Wänden zu finanzieren. Doch die Banken sind nicht komplett flexibel und wenden für die Berechnung der Darlehnshöhe meistens zwei oder drei Methoden an.

Welche das genau sind und wie Sie als zukünftiger Kreditnehmer diese Methoden ganz einfach selber anwenden können verraten wie Ihnen an dieser Stelle.

Wer einen Kredit benötigt bekommt von der Bank nicht einfach die Wunschsumme, denn bei der Kreditvergabe spielen sehr viele Faktoren eine wichtige Rolle. Dazu gehört auch das Einkommen, welches eine aktive Rolle bei der Kreditvergabe spielt.

Berechnen Sie Ihre Kreditsumme selber.

Wie hoch das Darlehen ist welches Sie bekommen können hängt unter anderem von der Bonität, der Schufa und dem Einkommen ab.

 Wie Banken durch den Aufwand die maximale Darlehenshöhe ermitteln

Bei dieser Methode zur Errechnung der Darlehenshöhe betrachten die Banken den Aufwand für den Kunden. Dafür nutzen die Banken das monatliche Nettoeinkommen, um die Höhe der Kreditsumme zu berechnen. Um die Kredithöhe genauer berechnen zu können werden von dem monatlichen Einkommen alle wichtigen Lebensunterhaltskosten (Selbstbehalt genannt), sowie eine Sicherheitsleistung abgezogen. Die Summe welche nach dem Abzug zur Verfügung steht ist die monatliche Kreditrate.

Hinweis: Was ist der Selbstbehalt? Der Selbstbehalt sind alle Ausgaben die ein Nutzer im Monat hat. Jedoch beziehen sich die Banken dabei nicht auf den Ist-Wert. Um eine Gerechtigkeit zwischen den Kreditnehmern zu erhalten werden Durchschnittswerte ermittelt. Die Banken ermitteln die Kosten in diesem Zusammenhang sehr unterschiedlich.

Einen Kredit zu beantragen heitß auch die Darlehenshöhe zu kennen.

Wenn die monatliche Kredittilgung bei rund 1000 Euro liegen kann und der Zinssatz bei 2 % vorliegt, dann stehen den Kunden also maximal 300.000 Euro an Kreditsumme zur Verfügung. Banken berechnen jedoch die Darlehenshöhe mit einem Richtwerk für die Zinsen.

Darlehenshöhe bei der Betrachtung des monatlichen Nettoeinkommens

Eine weitere Methode die Banken bei der Ermittlung des Kreditrahmens nutzen bezieht sich auf die Betrachtung des Nettoeinkommens. Dabei gilt eine Faustregel: Die Höhe des monatlichen Nettoeinkommens mal 110 ergibt die maximale Kreditsumme, welche ein Kunden erhalten sollte.

Bei der Berechnung des Nettoeinkommens für eine Kredithöhe wird nicht nur das monatliche Gehalt vom Arbeitgeber mit einbezogen. Auch das Kindergeld und die eventuellen Einnahmen aus Unterhaltszahlungen.

Berechnung der Kredithöhe bei Betrachtung des Jahreseinkommens

Sind Sie selbstständig oder ein Freiberufler, dann wird die Kredithöhe nicht nur das monatliche Einkommen berechnet, denn dieses kann schwanken. Zur Berechnung nutzen Banken in diesem Fall das Jahreseinkommen. Damit ein Durchschnittswert errechnet werden kann nutzt die Bank entsprechend die Jahreseinkommen der letzten drei Jahre. Demnach müssen Sie als Selbstständiger oder Freiberufler immer darauf achten, dass die Kreditbeantragung erst erfolgt wenn Sie mit Ihrer Tätigkeit schon drei Jahre bestehen.

Es kann demnach sein, dass ein Selbstständiger eine höhere Kreditsumme bekommt, wenn das Jahreseinkommen entsprechend umfangreich war.

Fazit

Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Darlehenshöhe zu berechnen, jedoch sollten Sie als zukünftiger Kreditnehmer immer berücksichtigen, dass je nach Arbeitsverhältnis die Methode ausgewählt wird.

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„Kredit“  / Tumisu/ Pixabay.com

„ Berechnung“ / Stevepb/ Pixabay.com

Was sagt der Zinssatz aus? Wir haben die Erklärungen!

Zinsen begegnen uns meistens im Kreditgeschäft. Egal welcher Kredit aufgenommen wird, es sind nur wenige zinsfrei! Bei der Aufnahme einer Finanzierung wird je nach Bank und Modell mit verschiedenen Zinsen gearbeitet. Allein in Deutschland gibt es 11 Zinsmodelle, die alle mit dem Kreditmodell zu tun haben können. Damit Sie beim nächsten Kreditantrag gleich den passenden Zinssatz finden und wissen was beispielsweise mit einem Leitzins gemeint ist, haben wir die verschiedenen Zinsmodelle genauer betrachtet.

Was ist der Zinssatz: Die Definition

Der Zinssatz läuft Ihnen bei einem Kreditmodell am häufigsten über den Weg. Es handelt sich um die Gebühr welche gezahlt werden muss, wenn Sie sich Kapital, in Form eines Kredits oder einer Finanzierung, leihen. Dieser Zins wird immer in Prozente angegeben und kann sowohl positiv als auch negativ behaftet sein.

Als positiver Zins wird beispielsweise der Zinssatz beschrieben der Sparern ausgezahlt wird. Negativ hingegen ist der Zinssatz der an die Banken gezahlt werden muss.

Der Kreditzins spielt in vielen Finanzierungen eine Rolle.

Der Nominalzins: Was ist das?

Der Zins spielt also bei Sparern und natürlich auch bei Kreditnehmern eine Rolle. Als Sparer erleben Sie den positiven Zinssatz, als Kreditnehmer den Negativen. Der negative Zinssatz bezieht sich vor allem auf die Gebühr welche Kreditnehmer zahlen müssen sobald ein Kredit aufgenommen werden soll. In diesem Fall sprechen Banken vom Nominalzins. Die Definition vom Nominalzins gibt wieder, dass es sich um den Zins handelt der auf eine Kreditsumme gezahlt werden muss. Den Nominalzins gibt die Bank immer an!

Hinweis: Der Nominalzins wird oftmals auch Kreditzins genannt.

 

Weitere Zinsmodelle in Deutschland

Neben dem Nominalzins gibt es in Deutschland noch eine ganze Reihe an anderen Zinssätzen. Diese sind natürlich nicht alle an einem Kredit beteiligt, können jedoch ab und an als wertvolle Information dienen.

Vom Leitzins bis hin zum Mietzins sind für alle Finanzierungen Zinsen wichtig.
  • Leitzins: Der Leitzins wird von der europäischen Zentralbank veröffentlicht. Diesen Zinssatz zahlt die Zentralbank, wenn sie mit anderen Geschäftsbanken einen Vertrag abschließt.
  • Sollzins: Auch diesen Zinssatz haben Sie sicherlich schon einmal gehört. Er wird von Ihnen verlangt wenn Sie ein Darlehn aufnehmen. Das heißt, wenn Sie sich Geld leihen, dann verlangt der Kreditgeber einen Sollzins. Der Sollzins ist eine andere Bezeichnung für den Nominalzins.
  • Habenzins: Dieser Zinssatz wird als positiver Zins beschrieben. Er wird von der Bank an den Sparer gezahlt.
  • Geldmarktzins: Wenn Sie kurzfristig eine Geldanlage nutzen, dann wird dieser Zins für die Berechnung verwendet. Der Zinssatz orientiert sich an den durchschnittlichen Zinssätzen in Deutschland.
  • Kapitalmarktzins: Liegt ein längerfristiges Darlehen zu Grunde, dann wird dieser Zins verwendet. Bei der Orientierung helfen vor allem die Renditen von festverzinsten Wertpapieren.
  • Mietzins: Hierbei handelt es sich um einen sehr speziellen Zinssatz, denn er wird nur bei Immobilien eingesetzt. Es gibt Situationen in denen Immobilien auf bestimmte Zeit überlassen werden. Das Entgelt für die Überlassung beschreibt sich als Mietzins.
  • Realzins: Bei diesem Zinssatz wird die Inflationsrate abgezogen.
  • Negativzins: Bei diesem Zins handelt es sich um das Gegenteil zum Habenzins. Der Negativzins beschreibt die Kosten für das Sparen. Das heißt jeder der einen Negativzins erfährt bekommt keine Zinsen von der Bank, sondern muss für seine Sparbeiträge Zinsen bezahlen.
  • Überziehungszins: Hierbei handelt es sich um den Zins der bei einer Überziehung des Kontos gezahlt werden muss.
  • Zinseszins: Die Zinsen auf ein Darlehen werden beim nächsten Intervallzins erneut verzinst.

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„Kredit“ / Jarmoluk/ Pixabay.com

„Prozent“ 3dmann_Eu/Pixabay.com

Die Finanzierung von Privatpersonen für Privatpersonen: Auxmoney im Überblick

Wer eine Finanzierung anstrebt und vielleicht nicht zur Bank gehen will, kann verschiedene Möglichkeiten in Betracht ziehen. Eine Möglichkeit ist die Finanzierung durch Privatpersonen. Immer mehr Unternehmen aber auch Privatpersonen versuchen eine Finanzierung in diesem Zusammenhang zu bekommen. Ganz gleich ob es sich um eine größere oder kleinere Summe handelt, es ist möglich auch von Privatpersonen Geld zu bekommen.

Der erste Weg führt meistens zum Portal Auxmoney. Hier bekommen Kunden und Kundinnen die Möglichkeit sich von einer Privatperson Geld zu leihen. Wie das Ganze funktioniert und wie genau Sie bei diesem Schritt vorgehen, können Sie in diesem Ratgeber erlesen.

Auxmoney? Was bietet das Unternehmen

Auxmoney ist eine Plattform, die es ermöglich Geld von Privatpersonen zu bekommen. Auxmoney verspricht seinen Nutzern eine schnelle und sehr einfache Finanzierung von Privat an Privat. Damit richtete sich das Unternehmen an einen Trend der sich seit sehr vielen Jahren beständig hält. Denn das Geld leihen von Privatpersonen hat einige Vorteile. Diese beziehen sich auf folgende:

  • leichte Finanzierung
  • auch bei negativer Schufa eine Chance
  • schnelle Umsetzung
  • günstige Kredite
  • einfache Konditionen

Wer sich für die Plattform Auxmoney interessiert und somit Geld von Privat an Privat weiterreichen möchte, muss natürlich eine Anmeldung vornehmen.

Privatkredite lassen sich über Auxmoney nutzen.

Welche Leistungen bietet Auxmoney an?

Auxmoney bietet im Großen und Ganzen die einfache Leistung der Vermittlung zwischen den beiden Vertragsparteien an. Somit ist das Portal als reines Vermittlungsportal anzusehen. Wer also bei Auxmoney gerne einen Kredit nutzen möchte, findet auf der Plattform die verschiedenen Privatpersonen die einen Kredit in unterschiedlicher Höhe vergeben.

Das Gebührensystem des Portals ist sehr einfach zu verstehen. Es gibt verschiedene kostenfreie Funktionen und kostenpflichtige Funktionen.

Kostenfreie Funktionen sind:

  • Registrierung
  • Erstellung und Veröffentlichen des Kreditprojektes
  • Identverfahren
  • Ermittlung des Auxmoney Scores
  • Ermittlung des Schufa Scores

Kostenpflichtige Funktionen

  • Vermittlung eines Kredites von Privat an Privat (2,95% der Kreditsumme)

Wie läuft die Finanzierung auf Auxmoney ab?

Wer sich für das Portal Auxmoney entscheiden sollte und demnach eine Finanzierung anstrebt hat verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Zum einem kann man über das Portale jede Art der Finanzierung vornehmen lassen. Als Nutzer haben Sie aber auch die Möglichkeit sich  für eine bestimmte Wunschfinanzierung zu registrieren. Als Wunschfinanzierungen gelten beispielsweise Autokredite, Reisekredite, Möbelkredite oder Ähnliches.

Privat von Privat ist die einfachere Finanzierung.

Wer also Geld leihen möchte muss sich anmelden und kann während der Anmeldung ein Profil aufgeben. In diesem Profil muss beschrieben werden wie viel Geld benötigt wird und welche Möglichkeiten der Rückzahlung oder der Sicherungen bestehen.

Anschließend können Sie sich verschiedene Investoren ansehen und diese unter Umständen kontaktieren.

Ein ähnliches Verfahren erfolgt bei der Hinterlegung von Geld, also wenn Geld angelegt werden soll. In diesem Fall muss ebenfalls ein Profil erstellt werden. Hier wird jedoch angegeben, welche Summe zur Verfügung steht und welche Zinsen und Rückzahlungen wünschenswert sind. Sollten Sie als Anleger einen Kreditnehmer finden der Ihnen zusagt, können Sie diesen jederzeit kontaktieren. Anhand des Schufa Score und des Auxmoney Score kann jeder Kreditnehmer erkennen, welche Zahlungsmoral der Kreditnehmer besitzt.

Das Unternehmen ist also eine gute Möglichkeit um eine Rendite zu erhalten oder um sich kleinere Beträge schnell und unkompliziert zu leihen.

 

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„Rendite“ / Geralt/ Pixabay.com

„ Geld leihen“ / Andreas 160578/ Pixabay.com